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Inspirierende Impressionen bei der Verleihung des deutschen Lehrkräftepreises

Als Anerkennung für die geleistete Projektbeitragsbetreuung zur Pädagogik-Olympiade des Pädagogik Leistungskurses der Q1 wurden Herr Friedrich und Frau Katja Steinforth von der Gesamtschule Nettetal von den Veranstaltern der Pädagogik-Olympiade der Universität Bielefeld zur Verleihung des deutschen Lehrkräftepreises 2025 am 23.02.2026 nach Berlin eingeladen.

Zusammen mit dem ehemaligen Preisträger Tobias Kammer (SMARTwärts) wohnten die Eingeladenen der sehr inspirierenden Veranstaltung in Berlin bei. Hier wurden durch Alexandra Heraeus (Vorstandsvorsitzende der Heraeus Bildungsstiftung), dem Deutschen Philologenverband, vertreten durch Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Simone Oldenburg (Schirmherrin der Veranstaltung und Präsidentin der Bildungsministerkonferenz 2025 und Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern) sowie weiteren Bildungspolitikern und Vertretern unterstützender Institutionen in der AXICA Eventlocation am Pariser Platz 3 in Berlin zehn Lehrkräfte, fünf Unterrichtsprojekte und drei Schulleitungen aus insgesamt zehn Bundesländern ausgezeichnet. Eingebettet wurde die Veranstaltung in ein musikalisches Rahmenprogram der Schülerband „United Swingtett“ vom Arndt-Gymnasium Dahlem und Poetry Slam Beiträgen von Clara Lösel zum „Lehrer sein“ sowie von Lars Ruppel, der final in einem live vor Ort entwickelten Beitrag die Veranstaltung zusammenfasste.

Zu Beginn der Preisverleihung in den Kategorien „vorbildliche Schulleitung“, „ausgezeichnete Lehrkräfte“ und „Unterricht innovativ“ wurde der Leitgedanke der Jury hinsichtlich der Auszeichnung verdeutlicht; es ging hier nicht um die Lehrerinnen und Lehrer, die ihren Unterricht nach Schema F und Stundenplan gestalteten, sondern um Kolleginnen und Kollegen, die die bekannten Pfade bewusst verließen.

Als innovativer Unterricht ist dabei das Projekt „Schillerwerk“ der Schillerschule Oberhausen hervorzuheben, das es vermag, Schülerinnen und Schüler der Förderschule praxisnah auf ein Leben in Selbstbestimmung und Selbstverantwortung vorzubereiten (https://www.lehrkraeftepreis.de/preistraeger/1-preis-2025-schillerwerk-esg-zusammen-einzigartig/).

Das Schulleitungsteam der Denis-Diderot-Schule – Oberschule der Stadt Leipzig wurde als vorbildlich geehrt. Hierzu wurde hervorgehoben: „Lernen gelingt, wenn Kinder zeigen können, was sie gut können und was ihnen Freude bereitet. Die Schulleitung gestaltet Lernräume, die Sicherheit und Freiheit miteinander verbinden. Kinder entdecken und entfalten ihre Talente, Individualität wird aktiv gefördert“ (https://www.lehrkraeftepreis.de/preistraeger/1-preis-2025-jenny-krzyzaniak-svetlana-thieme-und-kati-klinzing/).

Exemplarisch für die 10 ausgezeichneten Lehrkräfte lassen sich Serhat Gökce hervorheben, dem sowohl die Nähe und das Vertrauen zu den Schülerinnen und Schülern, als auch das Vermitteln der fachlichen Inhalte auf verständnisvoller Ebene gelingen, Julian Lee, dem mit einem Schülerprojekt die Umsetzung eines mobilen Schlafwagens für Hamburger Obdachlose gelang oder Fatma Kan, der es an der Quinoa Schule im Berliner Brennpunkt Gesundbrunnen gelingt, „dass man seine Träume erreichen kann, egal welche Hürden einem im Weg stehen“ (https://www.lehrkraeftepreis.de/preistraeger/fatma-kan-2025/). 

Als einen gemeinsam umspannenden Tenor der Veranstaltung lässt sich „aufrichtige Wertschätzung“ als Haltung feststellen. Diese Haltung beginnt seitens der Kolleginnen und Kollegen gegenüber der Schülerschaft, findet sich weiter in einem wertschätzenden gemeinsamen Miteinander unter den Kolleginnen und Kollegen und mündet organisatorisch bei einer authentisch wertschätzenden Schulleitung. Ferner spiegelte die gesamte Preisverleihung durch ihre Gestaltung diese „aufrichtige Wertschätzung“.

Hinzu kommt der Mut, den die Preisträger an den Tag legen, indem sie bekanntes und sicheres Terrain verlassen, um sich auf innovative Wege des Lehrens oder besser des Lernens zu begeben.

Danke für die Möglichkeit der Teilnahme.

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