„Jeder von uns hat ein Stück Verantwortung!“ - Digitaler Schulbesuch von Claus Kleber

Am Donnerstag, den 17. März nutzen neun Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Martinum die Chance mit dem ehemaligen ZDF-Moderator Claus Kleber zu sprechen. Die 90-minütige Veranstaltung wurde durch „Journalismus macht Schule“ (JMS) ermöglicht, ein eingetragener Verein zur Förderung von Informations- und Nachrichtenkompetenz. Er vermittelt Unterrichtsbesuche von Journalistinnen und Journalisten. Das Ziel von JMS besteht darin „in einer koordinierten und nachhaltigen Anstrengung von Journalistinnen und Journalisten, Lehrenden und Schülerinnen und Schüler zu kompetenten Akteuren in der demokratischen Öffentlichkeit zu machen.“

Mehr als 2000 Schülerinnen und Schüler als der ganzen Bundesrepublik hatten sich angemeldet, um mit Claus Kleber zu sprechen. Auch aus Paris und Südtirol schalteten sich Schulklassen zu. Sieben Schüler des Geschichts-LKs der 12. Jahrgangstufe des Martinums nahmen teil. Auch die zwei Siebtklässlerinnen Tijen und Aishviny waren dabei, sie arbeiten in der Schülerfirma martinum.media.

Bereits vorher durften Fragen eingesendet werden über alles, was die Schülerinnen und Schüler interessiert: Zum Krieg in der Ukraine und wie Journalistinnen und Journalisten dort arbeiten, zu Falschnachrichten und zur Bedeutung der Pressefreiheit, zum beruflichen Werdegang Claus Klebers und seinem Arbeitsalltag. Im zweiten Teil der Sitzung konnte die digitale gelbe Hand gehoben werden und spontane Fragen erreichten Claus Kleber: Welche Bedeutung hat Pressefreiheit in Kriegszeiten? Wie funktioniert die Zusammenarbeit der Studios der Auslandskorrespontinnen und Korrespondenten? Wie wird man Journalistin oder Journalist? Wie werden Themen ausgewählt?

Am Ende appellierte Kleber noch einmal an die Schülerinnen und Schüler: Wenn wir Nachrichten erhalten, sind wir alle in dem Moment Journalistinnen und Journalisten indem wir den Wahrheitsgehalt prüfen: „Jeder von uns hat ein Stück Verantwortung!“

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