Skulptur „Shalom“ am Martinum enthüllt

Unter mehr als 100 Beiträgen aus zahlreichen Schulen des Regierungsbezirks hat ihr Beitrag den 1. Platz im Schüler*innenwettbewerb „Shalom – jüdisches Leben heute“ gewonnen: Leon Ahlert, Florian Benker, Max König, Sophia Miethe, Tristan Ruhmöller, Sina-Marie Werning konnten mit ihrem Brettspiel „Dufte zocken! Das ultimative Brettspiel zu jüdischen Festen und Feiertagen“ die Jury überzeugen. Die Schüler*innen haben aufgrund ihrer Kreativität und detailgenauen Sorgfalt nicht nur eine Reise nach Berlin gewonnen, sondern auch ein hochwertiges Exponat für ein Jahr ans Martinum geholt: Die Skulptur „Shalom“ wird für ein Jahr im Foyer des Martinums stehen.

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In einer kleinen Feierstunde wurde die Skulptur enthüllt und das von den Schüler*innen entworfene Brettspiel vorgestellt. Dazu war eigens die Regierungspräsidentin Dorothee Feller als Initiatorin des Wettbewerbs ins Martinum gekommen. Sie erklärte den anwesenden Schüler*innen und Gästen das Anliegen des erstmals 2021 durchgeführten Wettbewerbs. Angesichts 1700 Jahren jüdischen Lebens in Deutschland sollen die Präsenz und die Lebendigkeit der jüdischen Kultur bewusst gemacht werden. Bürgermeister Oliver Kellner und sein Stellvertreter Elmar Leuermann gratulierten den Schüler*innen ebenfalls zu ihrem Erfolg und lobten die Kreativität und das Engagement. 

Die begleitende Fachlehrerin Jasmin Lucas zeigte auf, wie der gemeinsame Religionsunterricht in der Coronazeit als Chance genutzt wurde, Kenntnisse des lebendigen jüdischen Lebens zu vertiefen und die jüdische Kultur noch besser zu verstehen.

Schulleiterin Anne Jürgens unterstrich vor dem Hintergrund des Leitgedankens des Schulprogramms „Verantwortung übernehmen“ die Bedeutung, offen zu sein und Vorurteilen und Antisemitismus entgegenzutreten.

Sophia Miethe und Tristan Ruhmöller enthüllten die zwei Meter hohe Skulptur. Sie zeigt wie das Logo des Wettbewerbs in fünf beleuchteten Farben – darunter denen des nordrhein-westfälischen Landeswappens – das Wort „Shalom“ und wurde von Dieter Sieger und Nicola Prahl gestaltet.

Martje Littkemann und Alexander Beike gaben zusammen mit Musiklehrer Hermann Koop der Feier einen würdigen Rahmen.

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Quelle: Emsdettener Volkszeitung vom 06.12.2021. Inhalte sind urheber- und nutzungsrechtlich geschützt.