Biologie LK des Martinums wird biologisch aktiv

Klimawandel, Naturschutz, Tierschutz – eben das sind aktuelle Themen, die gerade bei der jüngeren Generation viel Aufmerksamkeit finden. Diese Bereiche wurden vom Biologie Leistungskurs der Q2 des Gymnasiums Martinum im Rahmen eines zweitägigen gewässerökologischen Praktikums an der biologischen Station Heiliges Meer in Hopsten vertiefend behandelt.

Das Naturschutzgebiet wurde dabei zunächst erkundet, wobei die Vielfalt und Vielzahl der Gewässer auf engem Raum bei ähnlichen Umweltbedingungen sehr gute Vergleichsmöglichkeiten hinsichtlich Besiedlung und Chemismus boten. Neben Grundwasser- und Bodenanalysen blieb noch genügend Zeit, um seltene Tier- und Pflanzenarten zu bestaunen. Höhepunkt war sicherlich die Bootstour auf das Große Heilige Meer. Hier wurden zahlreiche Gewässerproben entnommen, analysiert und von den Schüler*innen im Hinblick auf die qualitative Einordnung des Gewässers selbstständig ausgewertet.

Bio-Exkursionen
 
Bio-Exkursionen
 
Eine Woche zuvor nahm der LK mit Kurslehrer Olaf Timmermann bereits an einem Genetik-Praktikum der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster teil. Dabei führte der Leistungskurs grundlegende gentechnische Verfahren, wie die PCR-Methode und die Gelelektrophorese durch. Methoden, die in biologischen und medizinischen Laboratorien zum Beispiel für die Erkennung von Erbkrankheiten und Virusinfektionen aber auch für das Erstellen und Überprüfen genetischer Fingerabdrücke verwendet werden. Nach langer Zeit, in der coronabedingt derartige Exkursionen unmöglich waren, hatte der LK somit zahlreiche Möglichkeiten das fleißig gesammelte theoretische Wissen des letzten Jahres auch endlich praktisch anzuwenden. Eine große Hilfe gerade im Hinblick auf das anstehende Abitur im kommenden Jahr.