„Ask me“ – Ehemalige des Martinums im Gespräch mit der Oberstufe

Austausch und Denkanstöße zur Studien- und Berufswahl

Vor wenigen Jahren waren sie selbst noch Schülerinnen und Schüler am Martinum. Als Ehemalige stellten sie sich nun für Fragen zur Studien- und Berufswahl den gegenwärtigen Oberstufenschülerinnen und -schülern zur Verfügung.

Initiiert wurde das neue Projekt „Ask me“ vom Verein der Ehemaligen des Martinums. Drei „junge Ehemalige“ Justus Festring, Franziska Knappheide und Ines Lütke Wenning hatten mit Unterstützung des Oberstufenteams Themen- und Interessensschwerpunkte der aktuellen Schülerinnen erfragt. Entsprechend organisierte das Vorbereitungsteam 17 Ehemalige, die zu unterschiedlichsten Fragen und Themen Rede und Antwort stehen konnten. Mit dabei waren Lehramtsstudierende sowie u.a. Studierende der Medizin, Psychologie, Sportwissenschaft, Informatik, BWL, Jura und Chemie. So war ein sehr breites Feld abgedeckt, das auch Fragen des Dualen Studiums, der Ausbildung und des Berufseinstiegs einbezog.

In informellen, kleinen Gesprächsrunden konnten die Schüler*innen ihre persönlichen Fragen und Anliegen loswerden. Dabei löcherten sie  die Ehemaligen aber nicht nur mit fachlichen Fragen, sondern interessierten sich auch dafür, wie man denn in einer fremden Stadt einen Platz in einer WG findet, ob die Ehemaligen immer schon klare Ziele hatten und ob man wohl einen „Plan B“ in der Tasche haben sollte.

Für den entsprechenden Rahmen sorgte Klaus Wilp als Vorsitzender des Vereins der Ehemaligen, der Getränke und süße Stärkung zur Verfügung stellte.

Die persönliche Begegnung und die Offenheit der Ehemaligen, ihre Erfahrungen mitzuteilen und auch künftig mal Ansprechpartner zu sein, waren für die Schülerinnen und Schüler ein großer Gewinn, wie die vielen Rückmeldungen am Ende zeigten. „Das hätte ich mithilfe einer Internetrecherche nicht erfahren können“, so das Fazit einer Teilnehmerin. Und jemand anders: „Das hat mir Ängste genommen.“

Die Ehemaligen und Organisatoren freuten sich über die ausgesprochen positive Resonanz der Veranstaltung. „Das niederschwellige Angebot ist gerade jetzt sehr wichtig, wo Praktika nicht stattfinden konnten und die Frage nach der eigenen Zukunft die Schülerinnen und Schüler besonders berührt“, so Klaus Wilp.

Am Ende des Abends war für die Verantwortlichen klar, dass diese Veranstaltung nicht die letzte, sondern der Auftakt zu einem regelmäßig stattfindenden Projekt sein soll. Mit „Ask me“ soll ein Netzwerk geschaffen werden, in dem Ehemalige des Martinums mit gegenwärtigen Schülerinnen und Schüler in Verbindung kommen und sie unterstützen.

ASk me
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