Luisa Pliet schafft es auf die Siegerliste beim Wettbewerb bio-logisch

Sechzehn Schülerinnen und zwei Schüler der Biologie/Chemie-Kurse der Jahrgangsstufen 8 und 9 (inzwischen 9 und 10) des Martinums haben in diesem Jahr kurz vor den Sommerferien ihren Beitrag zum Thema „Auf den Hund gekommen“  für den Wettbewerb „bio-logisch“ fertig gestellt und eingereicht.

„Bio-logisch!“ ist ein Wettbewerb des Landes NRW für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1. Ziel des Wettbewerbs ist Interesse an der Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen zu entwickeln, um langfristig Neugierde und Motivation zum Forschen zu unterstützen und zu fördern. 

Die besondere Herausforderung bei der Erstellung des Wettbewerbsbeitrags bestand in diesem Jahr darin, dass die Betreuung durch die Fachlehrerin Dr. Birgit Schuh dieses Mal wegen des Lockdowns und des ausschließlich erfolgenden Homeschoolings im Fach Biologie/Chemie nur auf digitalem Weg erfolgen konnte und die Schülerinnen und Schüler selbstständiger als in den voran gegangenen Jahren die gestellten Aufgaben lösen mussten. Dabei waren die Aufgaben von den Organisatoren des Wettbewerbs wohl noch an diese Bedingungen angepasst worden, denn erstmalig wurden keine Untersuchungen oder Experimente real durchgeführt. Dennoch mussten die Schülerinnen und Schüler ihre naturwissenschaftlichen Kompetenzen unter Beweis stellen. So musste z. B. in der ersten Aufgabe eine Hundenase exakt gezeichnet und ein Hund bei der Geruchsaufnahme beobachtet werden. Darüber hinaus galt es ein Experiment zu planen, mit dem die Hypothese geprüft werden kann, dass ein Hund in der Lage ist, mehrere Begriffe zu unterscheiden. In einer weiteren Aufgabe waren die Schülerinnen und Schüler nach Darstellung der unterschiedlichen Ernährungsweise von Mensch und Hund gefordert, ein Experiment zu entwickeln, mit dem nachgewiesen werden kann, dass das Enzym, das den Abbau pflanzlicher Stärke zu Zucker katalysiert zwar im menschlichen Speichel, nicht jedoch im Hundespeichel enthalten ist. Bei der Bearbeitung weiterer Aufgaben setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Kommunikation zwischen Hunden sowie Ursachen aggressiven Verhaltens bei Hunden auseinander.

Trotz  der schwierigen Bedingungen haben auch 2020 viele Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb teilgenommen, davon 797 aus dem 8. Jahrgang (Vorjahr. 1337) und  389 (Vorjahr 307) aus dem neunten. Neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Martinums kamen unter die besten 25%, Voraussetzung für die Bescheinigung der sehr erfolgreichen Teilnahme auf der Urkunde. Unter die besten 10%  schafften es aus dem Jahrgang 8 Liv Twardon und Hanna Gilhaus, aus dem Jahrgang 9, Patricia Dyckhoff, Mara Plasstothmann, Vivien Ruhmöller und nicht zuletzt Luisa Pliet, die als erfolgreichste Schülerin des Martinums beim diesjährigen Wettbewerb den hervorragenden 8. Platz belegte und auf der offiziellen Siegerliste 2020 geführt wird (www.bio-logisch-nrw.de) . Pech für Luisa, dass das Ministerium für Schule und Weiterbildung in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Pandemie die Feierstunde und die Akademie, an der Luisa hätte teilnehmen dürfen, abgesagt hat. 

bio-logisch

Daher erhielt sie ihren Preis aus der Hand von Schulleiterin Anne Jürgens, die, ebenso wie die Fachlehrerin auch allen weiteren Schülerinnen und Schülern  gratulierte und ihnen die Urkunden übergab. Neben den bereits genannten Schülerinnen und Schülern waren erfolgreich: Jana Barenbrügge, Jola Droste, Finn Große-Wichtrup, Antonella Hampel, Jael Hildebrandt, Janna Hille, Henrike Hölscherklas, Annika Liemann,  Noah Stecker, Nele Timmermann, Frida Weber und Jill Wipprecht.    

Im Frühjahr beginnt die nächste Wettbewerbsrunde. Dann lautet das Thema: „Nicht auf den Kopf gefallen…“